Tour-Tipps - Stand 2008, daher ohne Gewähr

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Ausgangspunkt der Touren ist die Kirche in Ovifat, dem Mittelpunkt des kleinen Ortes am Fuß des Hohen Venns. Ovifat gehört zur Gemeinde Weismes (Waimes) im Kanton Malmedy und ist Namenspatron von OVIFAT.DE.

Tour-Tipp 1

Ein Rundweg zwischen Kuhweiden, durch den dichten Wald und mit einem Burgblick.

Ca. 60 Minuten, feste Schuhe werden empfohlen.

Wir beginnen den Rundweg direkt an der Kirche und gehen die rue du Bayehon Richtung Westen bergab. Anschließend biegen wir links in die rue de la Dime ein und gleich wieder rechts in die rue du Park. Dieser folgen wir bis wieder bis zur Hauptstrasse rue du Bayehon. Wieder links geht es hier leicht bergab Richtung Bayehontal. Nach kurzem Weg auf der Autostrasse geht es wieder links ab. Wir biegen in die rue des Nouveaux Champs ein. Es geht weiter bergab links Richtung Wald. Je nach Jahreszeit queren jetzt kleine Rinnsale den Weg. An der Gabelung halten wir uns rechts und gehen im Wald über zum Teil schmale Pfade aufwärts. Plötzlich öffnet sich der Wald nach rechts zum freien Blick über das Bayehontal und die Ortschaft Xhoffraix. Vor langer Zeit lag gegenüber eine keltische Fluchtburg (Tchession). In einer Linkskurve führt der Weg wieder in den Wald. Wir sind inzwischen über dem Warchetal, rechts öffnet sich der Wald zum Blick auf Burg Reinhardstein. Besonders in der Abendsonne wirkt dies recht romantisch. Wir bleiben auf dem Hauptweg, der leicht aufwärts führt und kommen zum Steinbruch, in dem früher fleissige Männlein (Duhons) ihrer heimlichen Arbeit nachgingen. Inzwischen sind wir wieder auf dem markierten Wanderweg und haben nach gut zehn Minuten die Chemin de Cheneux erreicht. Dieser Strasse folgen wir bis zur nächsten Kreuzung und gehen dann links den Berg Richtung Kirche zurück. Ziel erreicht.

Tour-Tipp 2

Highland-Rinder, Burg Reinhardstein und der See von Robertville.

Rundweg ca. 75 Minuten, feste Schuhe werden empfohlen.

Wir gehen von der Kirche die Rue de l´ Abbe Toussaint bergab bis zur Chemin de Cheneux. Hier biegen wir rechts ab Richtung Burg Reinhardstein. Nach einigen Kurven liegt links die Kapelle von Cheneux, 1898 erbaut. Auf den Weiden gegenüber grasen oft schottische Hochlandrinder. Die Weiden neben der Kapelle sind im Frühjahr grosse Narzissenwiesen. Wir gehen weiter abwärts Richtung Burg. Am Rande des Parkplatzes befindet sich eine Tafel mit Öffnungszeiten von Reinhardstein. Falls Besichtigungszeit ist ( im Winter nur Gruppen ), können wir am Burgtor weitergehen, sonst ist hier Schluss. Reinhardstein ist Privatbesitz und wurde nach der Zerstörung in der Franzosenzeit von Professor Overloop ab 1969 wieder aufgebaut. Clement Defossa, der frühere Verwalter des 1994 verstorbenen Professors wohnt jetzt mit seiner Familie dort.
Wir gehen zurück und überqueren den schmalen Holzsteg rechterhand. Wir folgen dem Pfad und später dem linken Weg zur Staumauer (barrage). Ein Fussweg führt über die Mauer (Autoverkehr im Wechsel!). Auf dem Kioskparkplatz informiert der Stromkonzern Electrabel über die Stromerzeugung im Warchetal. Wir gehen über die Staumauer zurück und folgen der Autostrasse neben dem Seeufer. Nach kurzer Zeit sehen wir links die Christusstatue. Dort überqueren wir die Strasse und gehen den Weg vor der Statue bergan. Nun folgen wir dem ausgeschilderten Wanderweg bis zur Chemin du Cheneux. Bergan, vorbei an der Kapelle und der Hostellerie, erreichen wir nach einiger Zeit wieder das Centrum von Ovifat.

Bei matschigen Wegeverhältnissen ist es zweckmässig, an der Christusstatue weiter dem Strassenverlauf zu folgen. Am nächsten Abzweig folgen wir links bergan den Schildern = Reinhardstein =, und gehen von hier bergan zur Kirche zurück.

Die Sanierungsarbeiten an der Staumauer können 2008 und 2009 zu Behinderungen führen.

Tour-Tipp 3

Ein Venn-Rundgang – auch bei roter Flagge.

Fahrzeit ca. 15 Minuten, Rundgang 45 bis 90 Minuten. Feste Schuhe empfohlen.

Bei Brandgefahr, bei hohem Schnee, zum Tierschutz in der Brutzeit… es gibt etliche Gründe, das Venngebiet für Wanderer zu sperren. Dann werden die roten Flaggen aufgezogen. Doch die Fahrt soll nicht ganz umsonst gewesen sein. Daher ist das Pouleur-Venn praktisch das gesamte Jahr über begehbar.

Von Ovifat aus erreichen wir den Ausgangspunkt dieses Rundweges – den Parkplatz an der Gaststätte Mont Rigi – nach ca. 7 km Autofahrt. Von der Kirche aus fahren wir immer bergauf zum Aussichtsturm von Botrange und dann weiter bis Mont Rigi am nächsten Strassenabzweig.
Zwischen der Gaststätte und der benachbarten Aussenstelle der Uni Lüttich führt der Weg zum Pouleur-Venn-Rundwanderweg. Weite Wegstrecken führen über Holzstege (Rutsch- und Stolpergefahr!). Gleich rechts kommen wir an die Wettermessstation der Uni. Aktuelle Daten können abgelesen werden. Auf diversen Bildtafeln werden uns dann die Flora und Fauna dieser Landschaft nach und nach erklärt. Der Weg führt an einem Torfstich vorbei, je nach Jahreszeit können wir seltene Pflanzen vom Steg aus sehen, z.B. das Knabenkraut – eine heimische Orchideenart.
Am untersten Punkt des Stegweges können wir dem Lauf des Pouleur-Baches auf einem erweitertem Rundweg folgen. Wer hier genug hat, geht am Waldrand zwischen teils bizarren Baumgebilden aufwärts in Richtung Ausgangspunkt dieses kleinen Ausflugs.
Die Rückfahrt können wir im Naturparkzentrum unterbrechen und uns Informationen für weitere Touren holen. Der Buchshop bietet eine Auswahl über Themen der Region. Das Personal und die Bücher sind mehrsprachig.

Tour-Tipp 4

Ein Märchenbuch und viel Kunst im Wald.

Fahrzeit ca. 2 x 30 Minuten, übrige Zeit nach Aktivitäten im Wald.

Auf diesem Ausflug besuchen wir einen Waldlehrpfad bei Heppenbach, das im deutschsprachigen Gebiet (DG – Deutschsprachige Gemeinschaft) liegt.
Über Robertville, die Stauseebrücke und den Kreisverkehr am Friedhof von Waimes fahren wir nach Bütgenbach. Am Ortseingang kommt rechts ALDI zum günstigen Einkauf. Im Kreisverkehr biegen wir rechts Richtung Büllingen / St. Vith ab. Beim Fahrzeugbauer Faymonville nehmen wir im Kreisverkehr die erste Ausfahrt Richtung Amel / St. Vith. Rechts der Strasse tauchen dann die Rindenmulchhügel von Eifel-Holz auf. Nach knapp zwei Kilometern kommt halblinks der Abzweig nach Hepscheid. Im Ort Heppenbach folgen wir den Schildern „Waldlehrpfad - Grillhütte”. Im Bereich der Grillhütte stellen wir das Auto ab und beginnen unseren Rundweg auf dem Kunst- und Naturerlebnispfad am Holzartenhaus.
Die Kinder werden zu Aktivitäten animiert, wodurch sie die Natur, insbesondere den Wald und seine Bewohner betreffend, auf eine spielerische Art kennenlernen. Ein Höhepunkt für kleinere Kinder dürfte die Blockhütte mit dem grossen Märchenbuch sein. Seit Anfang Juni 2005 sind entlang des Rundweges diverse Kunstobjekte installiert.
Für die Rückfahrt bietet sich eine Fahrt durch das obere Ameltal an, über Mirfeld, Amel und Deidenberg geht es nach Montenau. Die Ardenner Schinkenräucherei im Ort wirbt überall für einen Besuch. Über Ondenval (hier ist der Fluss Amel die Sprachgrenze) und Waimes geht es nach Ovifat zurück. In Bruyères kann man links nach Walk abbiegen. An der Kirche in Walk biegen wir rechts zur Staumauer ab, von da an dann wieder Richtung Reinhardstein.

Tour-Tipp 5

Fagne de Malchamps – das Venn bei Spa–Berinzenne

Fahrzeit ca. 2 x 30 Minuten ( 60 Km ) , übrige Zeit im Venn und in den Orten

Von Ovifat fahren wir über Longfaye und Xhoffraix Richtung Hockai. Am alten deutschen Zollhaus ( bis 1918 ) kreuzen wir die N 68. Hinter Baronheid fahren wir an der Kreuzung N 640 – A 27 / E 42 links in Richtung Francorchamps. Am Ortseingang biegen wir rechts auf die N 62 Richtung Spa ab. Hinter dem Flugplatz La Sauvenière ( Heli Flüge, Fallschirmtandemsprünge, Rundflüge ) nehmen wir die erste Straße links in den Wald ( Musee de Foret ) bis zum neu angelegten Besucherparkplatz.
Hier haben wir die Auswahl unter verschieden langen Vennrundwegen. Im Zentrum der Hochfläche steht ein Aussichtsturm ( Tour ). Von hier hat man eine gute Übersicht über große Teile des Bezirks Vervier. Diese, zum Hohen Venn recht kleine Fläche, bietet dem Besucher viel Abwechslung bei der Aussicht und der Landschaft.

Unterhalb des Parkplatzes, neben dem kleinen Weiher, befinden sich offene Grillplätze für die Besucher. Grillgut und Holzkohle sind mitzubringen.
Nach dem Besuch dieses abwechslungsreichen Venngebietes setzen wir unsere Rundfahrt fort. Über Andrimont geht es über viele Kurven ins Tal nach Ruy. Am historischen Wegweiser fahren wir links zurück nach Francorchamps. Über die berühmte Rennstrecke – oder die Umgehung – führt die Rundfahrt weiter nach Malmedy. Hier folgen wir der Ausschilderung = Robertville = ( manche Schilder sind etwas versteckt ). Hinter der Staumauer geht es dann wieder Richtung Reinhardstein und sind nach ca. 60 Km wieder zurück.

Vor der Vennwanderung kann man einen Besuch der bekannten Kurstadt Spa einplanen. Auf der Rückfahrt liegt die legendäre Rennstrecke von Francorchamps. Mit einem kleinen Umweg über Stavelot kann man das Rennmuseum besuchen. In der Blumenstadt Malmedy unterbrechen wir die Rückfahrt noch einmal bei einem Citybummel rund um den Place Albert I. Dort liegt auch das Fremdenverkehrsamt der Region.